Branchenratgeber

Inhaltsliste für die erste Unternehmenswebsite

Sammeln Sie Fakten, Leistungen, Bilder und Kontaktwünsche vor der Gestaltung. Für eine neue Unternehmenswebsite ist kein fertiger Werbekatalog erforderlich. Ein neues Studio kann mit klarer Beschreibung, drei Leistungen und lizenzierten Bildern beginnen. Erfinden Sie keine Geschichte, Mitarbeiter oder Kunden für leere Bereiche.

Inhaltsliste für die erste Unternehmenswebsite

Zuerst bestätigte Geschäftsinformationen sammeln

Für eine neue Unternehmenswebsite ist kein fertiger Werbekatalog erforderlich. Ein verlässlicher Ausgangspunkt besteht aus bestätigtem Namen, tatsächlichen Leistungen, Zielgruppe, bedientem Gebiet und freigegebenen Kontaktwegen. Schreiben Sie zunächst in einfachen Sätzen auf, was das Unternehmen anbietet und welches Problem es damit löst. Unklare Aussagen werden im Briefing geklärt, bevor daraus Überschriften oder Übersetzungen entstehen. Die Gestaltung kann fehlende geschäftliche Entscheidungen nicht ersetzen.

Trennen Sie öffentliche Inhalte von Zugängen und internen Unterlagen. Texte, Logos und freigegebene Bilder gehören in die Inhaltsübergabe. Passwörter, private Kundendaten und vertrauliche Verträge benötigen einen geeigneten separaten Austausch, sofern sie überhaupt erforderlich sind. Veröffentlichen Sie keine erfundenen rechtlichen Angaben oder Kontaktadressen, nur damit eine Vorlage vollständig aussieht. Zuständige Personen müssen die tatsächlich benötigten Angaben bestätigen.

Eine einfache Übersicht mit Seite, benötigtem Inhalt, verantwortlicher Person und Freigabestatus verhindert Sucharbeit. Eine Leistung kann beispielsweise bereits beschrieben sein, während passende Bilder noch fehlen. Ein anderer Abschnitt wartet vielleicht auf eine geschäftliche Entscheidung. Durch die getrennten Zustände wird erkennbar, was geschrieben, geprüft oder erst festgelegt werden muss. Die Übersicht sollte den tatsächlichen Fortschritt zeigen und nicht jedes offene Thema pauschal als technische Arbeit behandeln.

Texte und Bilder in verwendbarer Form übergeben

Liefern Sie Texte möglichst als bearbeitbare Dokumente mit eindeutigen Überschriften. Screenshots von Absätzen erschweren Korrekturen und Übersetzungen. Kennzeichnen Sie die freigegebene Fassung, damit ältere Entwürfe nicht versehentlich veröffentlicht werden. Bei Preis- oder Leistungsänderungen sollte klar sein, welche Aussage ersetzt wird und ab wann sie gilt. Eine zentrale Quelle ist besonders wichtig, wenn dieselben Angaben auf mehreren Seiten erscheinen.

Für Bilder sind Originaldateien, Zweck und Veröffentlichungsrechte hilfreich. Das Webteam kann daraus passende Größen und Zuschnitte erstellen. Ein bereits stark komprimiertes Messenger-Bild bietet dafür weniger Spielraum. Logos sollten möglichst in einer geeigneten Originalfassung vorliegen. Erklären Sie außerdem, ob Bildnachweise erforderlich sind und ob bestimmte Aufnahmen nur in einem begrenzten Kontext verwendet werden dürfen. Fehlendes Material kann durch eine bewusst bildärmere Gestaltung aufgefangen werden.

Neue Unternehmen brauchen keine erfundenen Kundenstimmen. Nützliche Inhalte lassen sich aus realen Leistungen, einem nachvollziehbaren Ablauf und häufigen Erstfragen entwickeln. Beschreiben Sie beispielsweise, welche Informationen vor einer Zusammenarbeit benötigt werden und welche Ergebnisse zum Umfang gehören. Ein Konzept kann eine gestalterische Möglichkeit zeigen, muss aber als Konzept erkennbar bleiben. Ehrliche Informationen bieten eine bessere Grundlage für spätere Ergänzungen.

Freigaben als Teil des Zeitplans behandeln

Bestimmen Sie eine Person, die Rückmeldungen sammelt und widersprüchliche Wünsche auflöst. Gebündelte, konkrete Hinweise sind leichter umzusetzen als zahlreiche einzelne Nachrichten. Beschreiben Sie bei einer Korrektur die betroffene Stelle und die gewünschte Aussage. Eine Änderung des Angebots ist etwas anderes als eine sprachliche Überarbeitung; größere Ergänzungen können den vereinbarten Umfang beeinflussen und sollten entsprechend abgestimmt werden.

Prüfen Sie vor der Veröffentlichung jede Sprachversion einschließlich Navigation, Formularfehlern und Bestätigungstexten. Ein übersetzter Haupttext allein ergibt noch keine vollständige Sprachfassung. Kontrollieren Sie auf dem Smartphone die wichtigsten Informationen und senden Sie eine nachvollziehbare Testanfrage. Halten Sie anschließend fest, wer Inhalte pflegt und wo freigegebene Quelldateien liegen. So wird aus der ersten Materialsammlung eine nutzbare Grundlage für Betrieb und spätere Weiterentwicklung.

Praktische Prüfliste

  • Leistungen aufschreiben
  • Markendateien sammeln
  • Freigabe zuordnen

Ein konkretes Beispiel: Ein neues Studio kann mit klarer Beschreibung, drei Leistungen und lizenzierten Bildern beginnen.

Eine wichtige Grenze: Erfinden Sie keine Geschichte, Mitarbeiter oder Kunden für leere Bereiche.

Der nächste Schritt

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